Dokumentation

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Judentum hat viele Gesichter und Jüdischsein noch mehr.

Wer sind die Juden von heute? Was inspiriert, besorgt und begleitet sie?

Wie gehen sie mit den Fragen der Religion, Volkszugehörigkeit,

ihrer Heimat sowie der Frage nach ihrer Identität um?

Welche Werte wurden ihnen vermittelt, welche Beziehungen

wurden aufgebaut und was zeichnet ihren Alltag aus?

 

Mit der Produktion von Dokumentationen und der Gründung

der einzigartigen Youtube-Plattform möchten wir die Juden

und ihre Geschichten kennen lernen. Über ihre Vorfahren, ihre

Gedanken, ihre Ziele und Wünsche erfahren und somit die

Vielfältigkeit der jüdischen Identität erfassen.

 

Wir begegnen interessanten Persönlichkeiten jeden Alters

aus allen Berufsgruppe und brechen die herkömmlichen

Stereotypen vieler Menschen über das Jüdischsein auf.

 

Unsere Protagonisten werden Menschen sein, in denen ihr euch

wiedererkennt. Diese Begegnungen werden uns möglicherweise

inspirieren und von eigenen Ängsten und Limitierungen befreien.

Mutter, Großmutter, Schwester, Maya Zehden ist vieles. Vor allem aber engagierte Jüdin. Der Mut und die Toleranz ihrer Mutter Rachel, die als Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz den Staat Israel mit aufbaute und später in den 60er Jahren nach Deutschland zurückkehrte, prägten Mayas Engagement.

 

Auch heute hört Mayas Engagement nicht auf. So arbeitet sie noch immer ehrenamtlich für die Deutsch-Israelische Gesellschaft.

 

Maya erzählt mit Stolz über ihre Kindheit sowie die Beziehung zur ihrer Mutter.

Mit ihrer jüdischen Identität geht sie selbstbewusst und offen um. Sie ist nicht religiös und lebt als moderne Jüdin. Zwar greift sie mit ihrer Familie jüdische Traditionen auf, ordnet sich diesen aber nicht unter und gestaltet sie auf ihre eigene, respektvolle Art und Weise. Zum Beispiel bringt sie jeden Samstag zum Schabbat die ganze Familie an ihrem Tisch zusammen. So bringt sie ihre Angehörigen noch näher zusammen und gibt dieses Gefühl der Zugehörigkeit auch an die jüngeren Generationen weiter.

 

In dem Film “Jüdisch-Sein als Mission” treffen sich 4 Generationen Mayas Familie, die uns auf die spannende Reise ihres Lebens und ihrer jüdischen Gegenwart mitnehmen.

Maya Zehden

Jüdisch-Sein als Mission

Iryna Mozes

Mein Jüdisch-Sein-Sport vereint

Irina Mozes wuchs in der Ukraine auf, identifizierte sich aber schon immer als Jüdin. Irrtümlich betrachtete sie das Judentum als Nationalität so wie es auch in der sowjetischen und postsowjetischen Zeit offiziell behandelt wurde. Der religiöse Aspekt des Jüdisch-Seins war für sie lange Zeit nicht bewusst, auch weil ihre Familie keine Synagogen besuchte oder jüdische Feste feierte.

 

Erst viel später mit der Einwanderung nach Deutschland lernte sie, stolz auf ihren Namen zu sein und ihre Abstammung auch als Volkszugehörigkeit wahrzunehmen.

 

Synagogen oder Gebete braucht die junge Frau, die als Personal Trainerin etliche muslimische Frauen trainiert, nicht. Sie kommuniziert mit Gott auf ihre ganz eigene Art und Weise. Allerdings redet sie mit Stolz darüber, dass die Kinder ein Stück der jüd. Religion und die jüdischen Traditionen mit nach Hause bringen.

 

In dieser sehr persönlichen Dokumentation teilt Irina ihre Erfahrungen und Ansichten über ihr individuelles und modern gestaltetes Jüdisch-Sein mit uns. Sie lässt uns für einen Tag ihre Familie kennenlernen  und gibt uns spannende Eindrücke über ihre Arbeit mit jungen muslimischen Frauen, die sie als Jüdin vollkommen akzeptieren.